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Ort |
Estadio Miguel
Grau |
| Zeit |
13.07.2004,
19:45 |
| Zuschauer |
24.000 |
| Schiedsrichter |
Rubén Selman (Chi)
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| Tore |
08'
Fabián Estoyanoff (Uru)
19' Crsitian González (Arg)
20' Luciano Figueroa (Arg)
39' Vicente Sánchez (Uru)
81' Roberto Ayala (Arg)
89' Luciano Figueroa (Arg)
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| Gelbe
Karten |
04'
Joe Bizera (Uru)
18' Marcelo Sosa (Uru)
29' Carlos Diogo (Uru)
65' Javier Mascherano (Arg)
74' Roberto Ayala (Arg) |
| Verweise |
35'
Joe Bizera (Uru) - Gelb-Rot |
| Wechsel |
eingewechselt |
ausgewechselt |
43'
Guill. Rodríguez (Uru)
47' Mariano González (Arg)
72' Cristian Rodríguez (Uru)
77' Carlos Tevez (Arg)
81' Javier Saviola (Arg)
87' Carlos Bueno (Uru) |
Fabian
ESTOYANOFF
Clemente RODRÍGUEZ
Vicente SÁNCHEZ
César DELGADO
Luis GONZÁLEZ
Marcelo SOSA |

| Aufstellung Argentinien |
Aufstellung Uruguay |
Roberto Abbondanzieri
Javier Zanetti
Roberto Ayala
Gabriel Heinze
Clemente Rodríguez
Luis González
Javier Mascherano
Crsitian González
Andrés D´Alessandro
César Delgado
Luciano Figueroa
Trainer: Marcelo Bielsa
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Luis Barbat
Joe Bizera
Alejandro Lago
Darío Rodríguez
Carlos Diogo
Diego Pérez
Marcelo Sosa
Javier Delgado
Vicente Sánchez
Diego Forlán
Fabián Estoyanoff
Trainer: Jorge Fossati
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Bericht
Das Spiel war vom ersten Augenblick wesentlich
schneller als die vorausgegangene Partie. Besonders Uruguay
zeigte gut organisierte Angriffe, setzte die ersten Zeichen
und konnte bereits in der 8. Minute nach schlechter argentinischer
Klärung aus einem Freistoß das 1:0 erziehlen. Ein
wunderbarer Distanzschuss, der sich unhaltbar ins Eck senkte.
Der Mannschaftsfußball Uruguays gewann in dieser Phase
etwas die Überhand über einen eher durch Einzelaktionen
gekennzeichneten argentinischen Fußball. Das blieb aber
nicht lange so. In der 19. Minute pfiff der Schiedsrichter
einen klaren Elfmeter zu Gunsten von Argentinien und kurz
darauf stand es 1:1. Quasi in der anschließenden Aktion
dann nutzte Argentinien die momentane Unaufmerksamkeit der
uruguayischen Elf aus und erzielte in der 20. Minute das 2:1.
Das Spiel hatte sich binnen zweier Minuten komplett gewendet.
Die eben noch überlegt und geschlossen agierende uruguayische
Mannschaft verlor zusehens an Rhythmus und Ruhe. Die folgenden
20 Minuten gehörten Argentinien, das den Ball zunächst
auffällig in den eigenen Reihen hielt, dann aber wieder
begann nach vorne zu spielen. Ab der 35. Minute gab es eine
Reihe hässliche Fouls, Spielunterbrechungen und eine
rote Karte für Uruguay. Mit nur noch zehn Mann musste
Uruguay reagieren. Aber anders als vielleicht erwartet, schien
Uruguay fast erneute Energie aus der neuen Situation gewonnen
zu haben und verwandelte in der 39. Minute einen Konter und
es stand nur noch 2:2. „Golazo!“ hallte es durch
das Stadion und in der Tat zog einen das Spiel mehr und mehr
in seinen Bann.
Der Klassiker des „Río de la
Plata“ war schnell und hatte alles, was zu einem Spitzenspiel
gehört: Elfmeter, rote Karte, eindrucksvolle Tore. Uruguay
wechselte aus und schien sich nun eher defensiver auszurichten.
Zum Ende der ersten Halbzeit gab es ein munteres Hin und Her
mit guten Aktionen, Torschüssen, Zweikämpfen. 2:2
war der Halbzeitstand.
Auch in der zweiten Halbzeit verlor das
Spiel weder an Schnelligkeit noch an Attraktivität. Im
Unterschied zur ersten Hälfte jedoch, war es jetzt eindeutig
Argentinien, das angriff und Druck machte. Komplett auf Angriff
ausgerichtet verlagerte Argentinien das Spiel zunächst
in quasi 36 Meter um das gegnerische Tor. D’Alessandro
war und blieb eine zentrale Figur im argentinischen Angriff.
Uruguay seinerseits blieb aufmerksam, organisierte sich und
stand gut in der Abwehr, auf Konterchancen wartend. Traditionell
sind die „Charrúas“ eine gut verteidigende
Mannschaft, die sich durch konstante gegenerische Angriffe
eher weniger beeindrucken lässt. Und gegnerische Angriffen
mangelte es nicht. Die Zuschauer im ausverkauften Stadion
von Piura sahen weiterhin attraktiven Fußball, auch
wenn sich das Spiel in der Folge dann ein bisschen beruhigte,
was besonders Uruguay entgegen zu kommen schien. Auch mit
einem Mann weniger schafften sie es immer öfter und besser
zu kontern. Argentinien musste wieder etwas zulegen, sollten
sie das Spiel für sich entscheiden wollen. Das versuchten
sie auch und hatten um die 65. Minute einige gute Chancen.
Uruguay stand jedoch gut und wehrte Attacke um Attacke ab
und blieb seinerseits weiterhin gefährlich. Argentinien
hatte es nun schwer bis in den gegnerischen Strafraum vorzudringen.
In der 80. Minute dann wurde der offensive Mittelfeldspieler
Saviola eingewechselt und gab der argentinischen Elf erneuten
Schwung. Promt erzielte Kapitän Ayala in der 81. Minute
dann auch per Kopf den erneuten Führungstreffer für
die „Albiceleste“. 3:2 war der Zwischenstand.
Argentinien gab sich damit jedoch nicht zufrieden und griff
weiter an. Uruguay geriet immer mehr unter Druck, suchte zwar
weiter die Konterchance, hatte aber nichts Entscheidendes
mehr hinzuzusetzten. In der 90. Minute fiel das letzte Tor
dieser tollen Partie, erneut für Argentinien. Wieder
ein ansehnliches Tor, ein guter Abschluss.
Somit ist also Argentinien der Viertefinalgegner von Peru.
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