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Ort |
Estadio de
la UNSA |
| Zeit |
10.07.2004,
15:00 |
| Zuschauer |
8.000 |
| Schiedsrichter |
Héctor
Baldassi
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| Tore |
44'
Adriano Leite (Bra)
49' Juan Silveira (Bra)
54' Adriano Leite (Bra)
67' Adriano Leite (Bra)
81' Luis Marín (Cos)
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| Gelbe
Karten |
73'
Dudú Cearense (Bra)
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| Verweise |
keine |
| Wechsel |
eingewechselt |
ausgewechselt |
56'
Diego Ribas (Bra)
57' Vágner Love (Bra)
58' Ronald Gómez (Cos)
65' Dudú Cearense (Bra)
72' Andy Herrón (Cos)
76' Carlos Hernández (Cos) |
Kléberson
Pereira
Luis Fabiano
Cristian Badilla
Edú Daude
Álvaro Saborio
Alonso Solís |

| Aufstellung Brasilien |
Aufstellung Costa Rica |
Julio César Soares
Mancini Amantín
Renato Florencio
Gustavo Nery
Kléberson Pereira
Luis Fabiano
Edú Daude
Luisao Da Silva
Juan Silveira
Adriano Leite
Alex De Souza
Trainer : Carlos Alberto Parreira
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Luis Marín
Alonso Solís
Álvaro Saborio
Walter Centeno
Leonardo Gonzáles
Cristian Badilla
Steven Bryce
Mauricio Wright
Douglas Sequeira
Ricardo Gonzáles
Try Benneth
Trainer: Jorge Luis Pinto
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Bericht
Die erste Halbzeit war äußerst
bescheiden. Ein vielleicht zu einem Viertel besetzten Stadion
sah eine wenig glanzreiche Partie, die hauptsächlich
von Costa Rica geführt wurde, wenn man das so bezeichnen
kann. Die „Ticos“, die auch eindeutig mehr Fans
auf den Rängen hatten, gaben sich große Mühe
die Ballführende Mannschaft zu sein. Das gelang ihnen
auch, zumindest in der ersten halben Stunde. Unermüdlich
suchten sie den Weg Richtung brasilianisches Tor. Meist kam
es aber nicht zum Abschluss. Und da Brasilien sich lange nicht
animieren zu schien, blieb das Spiel auf einem sehr mäßigen
Niveau.
Costa Ricas Angriffe scheiterten zuweilen
an den fehlenden spielerischen Möglichkeiten, besonders
in den Zweikämpfen war die technische Unterlegenheit
teilweise offenkundig. Aber auch Brasilien wies diesbezüglich
in der ersten halben Stunde Defizite auf, leistete sich Fehlpässe
und schien nicht viel die Begegnung investieren zu wollen.
In der 22. Minute hatten die „Ticos“ eine schöne
Torchance und viele Fans wollten den Treffer schon fallen
gesehen zu haben. Insgesamt zeigte Costa Rica dem mittlerweilen
nicht mehr wirklich leeren Stadion die ansehnlicheren Aktionen.
Aber mit der Zeit wurden Lücken in der ansonsten wachsamen
Verteidigung der „Ticos“ und gegen eine Mannschaft
wie Brasilien kann so etwas schnell bestraft werden. Etwa
zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit begann die „Selecão“
dann auch etwas mehr für das Spiel zu tun. Costa Rica
bliebt seiner Linie treu, allein es schien irgendwas zu fehlen.
In der 45. Minute dann gelang Brasilien fast wie aus dem Nichts
ein Tor, bei dem der Torwart nicht gut aussah. Es war beileibe
kein attraktiver Fußball, den Brasilien zeigte, von
Zauber meilenweit entfernt, aber ein effektiver. 1:0 war dann
auch der Halbzeitstand.
Die zweite Halbzeit brachte auch keine Besserung,
allerdings etwas unerwarteten Gründen. Nach der schläfrigen
ersten Hälfte kam Brasilien mit ein klein wenig mehr
Spielbereitschaft aus der Kabine. Eventuell aber hatte auch
die Abwehr Costa Ricas etwas an Wachsamkeint eingebüßt.
Jedenfalls gelang der Nummer 4, Juan, in der 50. Minute das
2:0. Ein schönes Tor, praktisch im Alleingang, nach einem
Abwehrfehler. Die Frage war nun wie Costa Rica mit diesem
doch deutlicheren Rückstand umgehen würde. Zunächst
schienen sie sich nicht irritieren zu lassen und hatten schöne
Torchance. In der 55. Minute aber fiel nach einer äußerst
kuriosen Ecke das 3:0. „Torschütze“ war erneut
die Nummer 7, Adriano. Danach wechselten beide Trainer aus.
Den „Ticos“ schien der Wechsel eher nicht genützt
zu haben. Sie wirkten nicht mehr so entschlossen und etwas
halbherzig. Brasilien nutzte den Platz gut und aus dieser
Konstellation fiel in der 68. Minute nach einer wirklich schlechten
Abwehr das 4:0 für Brasilien. Torschütze: Nummer
7, Adriano. Von da an spielte nur noch Brasilien und in dieser
Phase war das Spiel ähnlich langweilig wie in der ersten
Hälfte. Jedoch, Costa Rica steckte noch nicht völlig
auf und fing sich zum Ende der Partie noch einmal. Nach einigen
schönen Torschüssen gelang in der 81. Minute der
1:4 Anschlusstreffer. Die Schlussminuten boten dann doch noch
schöne Szenen, von denen die Glanzparaden des Torhüters
González (Costa Rica) ganz sicher die besten waren.
Ganz kurz vor Schluss hatte Brasilien erneut eine traumhafte
Chance, bei der endlich, endlich die berüchtigte und
bewunderte Technik der Selecão aufblitzte.
Dann jedoch wurde das Spiel pünktlich
abgepfiffen und insgesamt geht das 4:1 Ergebnis durchaus in
Ordnung, auch wenn den Fans der „Ticos“ ein bisschen
mehr vergönnt gewesen wäre. Schließlich stellten
sie über weite Teile der Partie fast den größten
Publikumsanteil (neben den geladenen Gästen).
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