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Costa Rica 2   1 Chile
 
Ort Estadio Jorge Basadre
Zeit 14.07.2004, 17:30
Zuschauer ?
Schiedsrichter

René Ortubé(Bol)

Tore

39' Rafael Olarra (Chi)
58' Mauricio Wright (Cos)
93' Walter Centeno (Cos)

Gelbe Karten

07' Andy Herrón (Cos)
35' Cristian Badilla (Cos)
37' Ricardo Gonzáles (Cos)
47' Héctor Mancilla (Chi)
79' Junior Díaz (Cos)
85' Luis Jiménez (Chi)
89' Luis Fuentes (Chi)

Verweise keine
Wechsel eingewechselt ausgewechselt
46' Whayne Wilson (Cos)
46' Junior Díaz (Cos)
46' Rodrigo Meléndez (Chi)
70' Milovan Mirosevic (Chi)
71' Mauricio Aros (Chi)
75' Álvaro Saborio (Cos)
Cristian Badilla
Leonardo Gonzáles
Clarence Acuña
Rodrigo Millar
Rodrigo Pérez
Steven Bryce

Aufstellung Costa Rica Aufstellung Chile

Alonso Solís
Steven Bryce
Mauricio Wright
Andy Herrón
Ricardo Gonzáles
Alexánder Castro
Walter Centeno
Cristian Badilla
Luis Marín
Leonardo Gonzáles
Douglas Sequeira

Trainer: Jorge Luis Pinto

Luis Fuentes
Rodrigo Pérez
Clarence Acuña
Rodrigo Valenzuela
Rodrigo Millar
Sebastián Gonzáles
Luis Jiménez
Alex Varas
Ismael Fuentes
Héctor Mancilla
Rafael Olarra

Trainer: Juvenal Olmos

Bericht

Es war eine Partie, die es in sich hatte. Costa Rica stand mit dem Rücken an der Wand: 0 Punkte aus 2 Partien, da schien eine Qualifikation nahe zu unmöglich. Allein ein Sieg ließ die Möglichkeit offen, als zweitbester Dritter der 3 Gruppen ins Viertelfinale einzuziehen, denn Bolivien hatte als dritter der Gruppe A nur 2 Punkte sammeln können.

Dementsprechend engagiert ging das mittelamerikanische Team auf dem Platz vor. Ein wenig zu engagiert, 3 Gelbe Karten in 30 Minuten zeugen von der Härte mit der hier zu Werke gegangen wurde. Um so mehr, da Chile mit jeder Minute stärker wurde und begann das Spiel zu kontrollieren. Eine gute Chance für Costa Rica vergab in der Mite der 1. Halbzeit Andy Herrón, doch sein Schuß ging am Tor vorbei. Auf der anderen Seite blieb Chile in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit eine ständige Gefahr vor dem Tor der „Ticos“. Insbesondere Luis Jiménez konnte von den Abwehrspielern Costa Ricas nicht in Griff bekommen werden. Allein Torwart Olarra gelang es auf nahezu magischer Art und Weise jede Chance Chiles durch Glanztaten zu vereiteln. In der 39. Minute war jedoch auch er machtlos. Chile ging mit 1:0 in Führung. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabine.

Sowohl Chile, als auch Costa Rica nahmen einige Wechsel vor. Doch den „Ticos“ schienen diese Wechsel mehr gebracht zu haben. Man spürte, daß sie sich noch nicht endgültig aufgegeben hatten und 14 Minuten nach Anpfiff der 2. Halbzeit wurde das Engagemnet belohnt. Wright erzielte das so wichtige 1:1 Unentschieden. Von da an war es ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften spielten offensiven Fußball und Costa Rica hatte am Ende der Partie gar 4 Stürmer auf dem Platz. Es folgte Chance auf Chance, ohne das eine Mannschaft daraus etwas zählbares ziehen konnte. Als Zuschauer und Mannschaften sich schon mit dem 1:1 abzufinden schienen war es Andy Herrón, der aus dem Nichts heraus in der 93. Minute das 2:1 für Costa Rica erzielte und so sein Team in aller letzter Sekunde ins Viertelfinale schoß. Chile hingegen mußte sich als unglücklichster Verlierer dieser Copa vom Turnier verabschieden.

 

 
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