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Costa Rica 0   1 Paraguay
 
Ort Estadio de la UNSA
Zeit 08.07.2004, 17:30
Zuschauer 30.000
Schiedsrichter Oscar Ruíz (Kol)

Tore 81' Julio Dos Santos (Par)
Gelbe Karten

30' Mauricio Wright (Cos)
41' Carlos Paredes (Par)

Verweise keine
Wechsel eingewechselt ausgewechselt

47' Julio Dos Santos (Par)
59' Alonso Solís (Cos)
60' Pedro Benítez (Par)
67' Fredy J. Bareiro (Par)

Jorge Orlando Brítez
Luis Marín
José De Vaca
Diego Figueredo

Aufstellung Costa Rica Aufstellung Paraguay

Ricardo Gonzales
Try Bennet
Luis Marin
Mauricio Wright
Leonardo Gonzáles
Douglas Sequeira
Christian Bobadilla
Walter Centeno
Steven Bryce
Ronald Gómez
Andy Herron

Trainer : Jorge Luis Pinto

Diego Barreto
Emilio Martínez
José De Vaca
Carlos Gamarra
Ernesto Cristaldo
Aureliano Torres
Jorge Britez
Edgar Barreto
Carlos Partedes
Diego Figueredo
Nelson Haedo

Trainer: Carlos Jara Saguier

Bericht

Das Eröffnungsspiel der Gruppe C war zugleich auch das erste Aufeinandertreffen beider Länder in der Copa América. Erwartet wurde ein von Verteidigung bestimmtes Spiel der Olympiateilnehmer.

Pünktlich um 17 Uhr 30 peruanischer Zeit wurde das Spiel angepfiffen. Die ersten Angriffe gingen auf das Konto von Costa Rica, das etwas schneller ins Spiel fand und zunächst die eindeutigeren Torchancen hatte. Ab der achten Spielminute nahm das Spiel merklich an Fahrt auf und es waren schnellere Aktionen zu sehen. Die Strategie auf beiden Seiten schienen lange Pässe auf die recht einsamen Spitzen zu sein. In den ersten 20 Spielminuten war das Spiel ein munteres Hin und Her, ohne dass sich eine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil erarbeiten konnte. In der 23. und 27. Minute hatte Costa Rica zwei sehr gute Torchancen, die allein durch Glanzparaden des paraguayischen Torhüters Diego Barreto vereitelt werden konnte. In diesen Minuten ließ die paraguayische Abwehr Entschlossenheit vermissen. Auch im Angriff lief es noch nicht ganz rund. Die Guaraní schienen stets ein bisschen zu viel Zeit mit der Organisation des Angriffs zu verlieren. Mit der 30. Spielminute dann konnte auch Paraguay einige Zeichen setzen und kam zu guten Chancen.

Soweit schien die Höhe die Spieler nicht zu beeinträchtigen, zumindest was Einsatz und Laufbereitschaft anging. Allein die Präzision schien beiden Mannschaften zu fehlen. Neben der schon erwähnten Höhe können hierfür das etwas unebene Spielfeld und der Ball die Gründe gewesen sein. Die letzten Minuten boten wenig Änderung, was in keinem Fall gleichbedeutend mit einem langweiligen Spiel war. Beide Mannschaften waren sehr aktiv, viel in Bewegung und hatten ihre Chancen. Auch wenn es bis zu diesem Zeitpunkt bereits je sieben Fouls auf beiden Seiten gab, war es ein Spiel mit recht wenigen Unterbrechungen und einem guten Spielfluss. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Paraguay erneut eine sehr gute Torchance.

Zur zweiten Halbzeit wechselte Paraguay und für Jorge Brítez kam Julio Dos Santos ins Spiel, was etwas mehr Offensive bedeuten konnte. Und in der Tat knüpfte Paraguay an die guten letzten Minuten der ersten Halbzeit an und konnte sich gleich zwei erstklassige Torchancen erarbeiten. In den folgenden sieben Minuten hatte Paraguay mehr Spielanteil und Carlos H. Paredes hatte in der 52. Minute eine hervorragende Freisstoßchance. Costa Rica seinerseits gab jedoch nicht auf und suchte Kontermöglichkeiten. Einige Male zogen die Ticos entschlossen Richtung Tor, konnten aber von der sehr soliden Verteidigung um Carlos Gamarra abgefangen werden. In der Folge blieb das Spiel ausgeglichen, mit Chancen auf beiden Seiten. Paraguay hatte etwas mehr Ballbesitz, aber Costa Rica wusste die sich bietenden Konterchancen gut auszunutzen und sorgte einige Male für Aufregung vor dem paraguayischen Tor.

Beide Trainer wechselten in der Folge, was aber dem Spielfluss nicht schadete, im Gegenteil, das Spiel nahm mehr und mehr an Spannung zu. Die letzte Viertelstunde bot schnellen und engagierten Fußball. Ein gutes, ausgeglichenes Spiel mit schönen Aktionen, die auch durch einige Nicklichkeiten nicht wirklich getrübt wurden. Paraguay zeigte weiter etwas mehr Zug zum gegnerischen Tor. Das Bemühen auf beiden Seiten war deutlich, der Anteil des Ballbesitzes nunmehr ausgeglichen und die letzten Minuten waren mitreißend. In der 86. Minuten ergab sich aus einer guten paraguayischen Attacke ein Elfmeter, den Julio Dos Santos sicher verwandelte. Die paraguayische Führung war nicht unverdient, auch wenn Costa Rica in dieser Phase des Spiels vielleicht die etwas gefährlicheren Chancen hatten. Die Spieler schienen nicht müde zu werden und es gab noch eine Reihe guter Chancen. Bis zur letzten Sekunde blieb das Spiel umkämpft.


Letztlich ist das 1:0 ein schöner Erfolg, der den Guaraní Mut machen und sie in ihren Vorhaben für die Copa bestätigen sollte.

 

 
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