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Ort |
Estadio Nacional |
| Zeit |
09.07.2004,
17:30 |
| Zuschauer |
35.000 |
| Schiedsrichter |
Pedro
Ramos (Ecu) |

| Tore |
89'
Edixon Perea
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| Gelbe
Karten |
20'
Rubén Tufiño (Bol)
23' Arley Dinas (Kol)
34' Sergio Jaúregui (Bol)
66' Walter Flores (Bol)
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| Verweise |
keine |
| Wechsel |
eingewechselt |
ausgewechselt |
35'
Walter Flores (Bol)
64' Roger Suárez (Bol)
70' Elkin Amor (Kol)
77' Edixon Perea (Kol)
80' Jhon Viáfara (Kol)
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Luis
Cristaldo
Miguel Mercado
Tressor Moreno
David Ferreira
Abel Aguilar |

| Aufstellung Kolumbien |
Aufstellung Bolivien |
Juan Carlos Henao
Gonzalo Martínez
Andrés Orozco
Arley Dinas
Gustavo Victoria
Abel Aguilar
Oscar Díaz
Jairo Patiño
David Ferreira
Tressor Moreno
Sergio Herrera
Trainer : Reinaldo Rueda
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Leonardo Fernández
Sergio Jáuregui
Ronald Arana
Ronald Raldes
Lorgio Alvarez
Limbert Pizarro
Rubén Tufiño
Luis Cristaldo
Limberg Gutiérrez
Miguel Mercado
Joaquín Botero
Trainer: Ramiro Blacut
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Bericht
Das Spiel wurde pünktlich angepfiffen
und ließ sich sehr, sehr schleppend an. Ein höchstens
halbgefülltes Estadio Nacional sah eine unspektakuläre
erste Phase, das von gegenseitigem Abtasten gekennzeichnet
war. Beide Mannschaften zeigten zwar die ein oder andere im
Ansatz feine Aktion, aber im Allgemeinen passierte nicht viel.
Auch das Publikum war noch nicht richtig dabei. Insgesamt
scheinen die Sympathien eher Kolumbien zu gehören, aber
bis zur 10. Minute kam kaum Reaktion von den Rängen.
Das Spiel litt ein wenig unter zahlreichen Unterbrechungen
und Fehlpässen. Eindeutige Torchancen waren bis zur 23.
Minute Mangelware. Kolumbien hatte etwas mehr Spielanteil,
konnte Bolivien aber nicht entscheidend unter Druck setzen.
Zur 24. Spielminute gewann das Spiel ein
bisschen an Niveau, wenn auch nicht an Spannung. Die Pässe
waren nunmehr etwas präziser und beide Torhüter
mussten ein paar Mal ihr Können zeigen. Kolumbien war
weiterhin etwas aktiver, Bolivien jedoch etwas gefährlicher
in den Angriffen. Gute zehn Minuten vor Ende der ersten Halbzeit
waren die Zweikämpfe ausgeglichen und hier und da gab
es sogar Szenenapplaus von einem Publikum, das ansonsten nach
anderen Beschäftigungen suchte. Eine gute Gelegenheit
dafür war der Einmarsch der peruanischen und venezolanischen
Nationalmannschaft. Die ein oder andere Chance gab es noch
vor der Halbzeitpause, beispielsweise eine sehr gute von Bolivien
in der 42. Minute.
Beide Mannschaften schienen mit neuer Energie
aus der Halbzeitpause gekommen zu sein. Dieser Eindruck währte
allerdings nicht lange und das Spiel kehrte zu seinem bisherigen
Rhthymus zurück: etwas bemüht, Kolumbien aktiver,
Bolivien auf die Konterchance wartend; immerhin das Stadion
war mittlerweile deutlich voller. Es entwickelte sich ein
recht ausgeglichenes Spiel, was aber fußballerische
Höhepunkte vermissen ließ. So wollte auch keine
wirkliche Stimmung aufkommen und das Publikum begnügte
sich damit, die noch nicht anwesende peruanische Nationalmannschaft
anzufeuern. In der letzten halben Stunde wurden die Zweikämpfe
energischer, was allerdings auch mit mehr Fouls einherging,
und es gab weiter Chancen auf beiden Seiten, allerdings keine
100%igen. Beide Mannschaften blieben ihrer Linie treu und
so gab es nichts entscheidend Neues. Bemerkenswert war nur
Boliviens teils erschreckend schlechten Ausführungen
von Standardsituationen. Es folgte Angriff auf Gegenangriff,
es gab Eckstöße, Freistöße und einige
ins Nichts laufende Aktionen. So schien das Spiel auch enden
zu wollen. Zwei Minuten vor Schluss jedoch gelang es Kolumbien
einen Freistoß in ein Tor zu verwandeln.
Das Ergebnis war durchaus nicht unverdient,
besonders wenn man bedenkt, dass Kolumbien über die 90
Minuten hinweg deutlich mehr für das Spiel getan hat.
Ein glorreicher Sieg war es jedoch nicht, ein herrausragendes
Spiel auch nicht.
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