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Ort |
Estadio Nacional |
| Zeit |
06.07.2004,
17:30 |
| Zuschauer |
45.000 |
| Schiedsrichter |
Marcio
Rezende (Bra) |

| Tore |
22'
Tressor Moreno (Kol) |
| Gelbe
Karten |
Jairo
Patiño (Kol)
Ruberth Morán (Ven) |
| Verweise |
keine |
| Wechsel |
eingewechselt |
ausgewechselt |
59'
Mas. Margiotta (Ven)
64' Jorge Rojas (Ven)
70' Héctor González (Ven)
70' John Viáfara (Kol) |
Alexander
Rondón
Jonay Hernández
José Vallenilla
Tressor Moreno |

| Aufstellung Kolumbien |
Aufstellung Venezuela |
Juan Carlos Henao
Gonzalo Martínez
Andrés Orozco
Arley Dinas
Gustavo Victoria
John Viáfara
Oscar Díaz
Jairo Patiño
Tressor Moreno
David Ferreira
Sergio Herrera
Trainer : Reinaldo Rueda
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Gilberto Angelucci
José Vallenilla
José Manuel Rey
Alejandro Cichero
Jonay Hernández
Miguel Mea Vitali
Leopoldo Jiménez
Ricardo Páez
Juan Arango
Ruberth Morán
Alexander Rondón
Trainer: Richard Páez
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Bericht
Das Eröffnungspiel der Copa América
2004 bestand praktisch nur aus den ersten und letzten fünfundzwanzig
Minuten. Nach einer sehr, sehr kurzen Phase des gegenseitigen
Abtastens, war es Kolumbien, das mit guten, überlegten,
präzisen und vor allem schnellen Aktionen das Spiel bestimmte.
Nur phasenweise gelang es Venezuela sich ein wenig zu befreien
und selber Chancen zu erarbeiten. Allerdings wirkten Venezuelas
Aktionen etwas kraftlos und wenig zwingend. Den größten
Spielanteil hatte weiterhin Kolumbien. So kam es dann auch,
dass sich in der 19. Spielminute aus einem der weiteren guten
kolumbianischen Angriffe ein zweifelsfreier Elfmeter ergab.
Die Nummer 10, Tressor Moreno, ließ Torhüter Gilberto
Angelucci keine Chance, verwandelte den Elfmeter und sicherte
somit Titelverteidiger Kolumbien das erste Tor der diesjährigen
Copa. Venezuela versuchte sichtlich sich dadurch nicht aus
der Ruhe bringen zu lassen, dennoch fehlte der Vinotinto auch
weiterhin der entscheidende Zug zum Tor. Immernoch war es
Kolumbien, das den Ball in den eigenen Reihen hielt, nunmehr
allerdings wenig Bewegung über das Mittelfeld hinaus
zeigte. Kurz vor der Halbzeitpause hatte das Geschehen auf
dem Spielfeld so weit an Spannung verloren, dass die Nord-
und Südtribünen die La Ola starteten, sehr zur Freude
des inzwischen zahlreichen Publikums.
Venezuela schien mit neuer Energie aus der Halbzeitpause gekommen
zu sein und war in der ersten Viertelstunde immer häufiger
in Ballbesitz und hatte zwei gute bis sehr gute Torchancen.
Dennoch wirkte das Spiel zerfahren und die Fouls und Nickligkeiten
nahmen immer mehr zu. Ebenso die Anzahl der Fehlpässe
und konstruktiven Angriffe. Erst während der letzten
fünfundzwanzig Minuten gewann das Spiel wieder deutlich
an Spannung, mit guten Chancen auf beiden Seiten. Venezuela
versuchte die drohende Niederlage nach Kräften abzuwenden
und zeigte guten Fußball. Kolumbien beschränkte
sich eher aufs Verteidigen, suchte aber Konterchancen, wie
beispielsweise in der 89. Minute. Am Ergebnis änderte
sich allerdings nichts mehr.
Insgesamt war es ein durchaus interessantes Spiel mit einigen
fußballerischen Leckerbissen. Bemerkenswert war auf
jeden Fall die Schnelligkeit und Präzision der Kolumbianer,
besonders in der ersten Hälfte der ersten Halbzeit. Etwas
schade, wenn auch verständlich war, dass ein guter Teil
des Publikums erst während des Spiels ins Stadion kam.
Die offizielle Eröffnung der Copa América 2004
fand dann ja auch vor dem Spiel Peru – Bolivien statt.
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