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Ort |
Estadio de
la UNSA |
| Zeit |
10.07.2004,
17:00 |
| Zuschauer |
22.000 |
| Schiedsrichter |
Gustavo
Méndez (Uru)
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| Tore |
71'
Sebastián Gonzáles (Chi)
78' Ernesto Cristaldo (Par)
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| Gelbe
Karten |
58'
Ismael Fuentes (Chi)
63' Nelsón Haedo Váldez (Par)
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| Verweise |
keine |
| Wechsel |
eingewechselt |
ausgewechselt |
45'
Mauricio Aros (Chi)
46' Moisés Villarroel (Chi)
64' Julio Dos Santos (Par)
64' Rodrigo Millar (Chi)
67' Dante López (Par)
81' Emilio Martínez (Par) |
Rodrigo
Pérez
Patricio Galaz
Nelsón Haedo
Clarence Acuña
Diego Figueredo
Fredy José Bareiro |

| Aufstellung Paraguay |
Aufstellung Chile |
Pedro Benítez
Derlis Gonzáles
Nelsón Haedo
Aureliano Torres
Carlos Alberto Gamarra
Edgar Barreto
Ernesto Cristaldo
Justo Villar
Fredy José Bareiro
Carlos Paredes
Diego Figueredo
Trainer : Carlos Jara Saguier
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Luis Fuentes
Rodrigo Valenzuela
Sebastián Gonzáles
Ismael Fuentes
Milovan Mirosevic
Rodrigo Pérez
Claudio Bravo
Clarence Acuña
Rodrigo Meléndez
Rafael Olarra
Patricio Galaz
Trainer: Juvenal Olmos
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Bericht
Ganz so wie die Anzahl der Zuschauer besserte
sich auch die spielerische Qualität mit dem Beginn der
zweiten Begegnungen der Gruppe C am heutigen Sonntag. Paraguay
und Chile zeigten von Anfang an Laufbereitschaft und Einsatzwillen.
Es war jedoch Paraguay, das der ersten Halbzeit seinen Stempel
aufdrückte. Ein mittlerweile gut zu einem Drittel gefülltes
Stadion sah eine von Beginn an muntere Partie. Paraguay suchte
ein ums andere Mal den Weg in den gegnerischen Strafraum und
konnte dort auch für einige Verwirrung sorgen. Chile
verteidigte soweit aber gut und versuchte den Ball vor einem
eigenen Angriff erst einmal in den eigenen Reihen zu halten.
Dies wurde mit Pfiffen von den Rängen kommentiert. Zwar
waren die berüchtigten, eisernen, chilenischen Fans anwesend,
da aber Peruaner aufgrund der gemeinsamen Geschichte aus Prinzip
für den Gegner von Chile sind, war das Stimmgewicht ausgeglichen.
Besonders aus Standarsituation konnten sich
die Albiroja gute Möglichkeiten schaffen, was durch anerkennenden
Applaus gewürdigt wurde. Die Stimmung im Stadion war
wesentlich besser als noch ein paar Stunden zuvor und das
Spiel bot auch durchaus Grund dabei zu bleiben und mitzufiebern.
Paraguay bot die attraktiveren Angriffe, ermöglichte
Chile aber dann und wann durch unpräzise Abgaben zu kontern.
In der 34. Minute gab es wohl die größte Torchance
für Paraguay: ein paraguayischer und ein chilenischer
Spieler köpften das Leder nach einer Ecke quasi gleichzeitig
knapp über den Balken. Der paraguayischen Elf konnte
gut von Angriff auf Verteidigung umschalten. Die Abwehrspieler
ordneten sich schnell und der Sturm agierte gut und koordiniert.
Die chilenischen Fans waren in dieser Phase des Spiels praktisch
nicht mehr zu vernehmen. Der paraguayische Angriff rollte
und bei Chile lief so einiges noch nicht rund. Zwar gab es
weiterhin chilenische Konter, meist war jedoch der letzte
Pass zu unpräzise. 0:0 war der Pausenstand.
War Paraguay die deutlich auffälligere
Mannschaft in der ersten Halbzeit, so schienen sich die Rollen
während der Halbzeitpause komplett getauscht zu haben.
Von der ersten Minute an war es Chile, das das Spiel machte,
mehr Entschlossenheit in den Zweikämpfen zeigte und wesentlich
häufiger in der gegnerischen Hälfte in Ballbesitz
war. Mehr als ein Mal kann nur der Torhüter das 1:0 für
Chile verhindern. „Paraguay, Paraguay!“ hallt
es von den Rängen. Aber in der ersten Hälfte der
zweiten Halbzeit spielte Chile, spielt gut und taucht ständig
im gegnerischen Strafraum auf. Mit einer exzellenten Torchance
für Paraguay in der 66. Minute wandelte sich das Spiel
zu einer wahrhaft ansehnlichen Partie. Mit erstklassigen,
teilweise spektakulären Chancen auf beiden Seiten. Die
Zweikämpfe wurden intensiver und die Stimmung angespannter.
In der 72. Minute fiel dann das erste Tor. Chile konnte einen
kuriosen Abstauber verwandeln und ging zu diesem Zeitpunkt
durchaus nicht ungerechtfertigt in Führung, hatte es
sich doch die klareren Chancen in der zweiten Hälfte
erarbeitet. Und Chile spielte weiterhin koordiniert und gut,
mit viel Übersicht. Fast schienen sich die Zuschauer
schon an dieses Ergebnis gewöhnen zu wollen als in der
79. Minute ein extrem harter Distanzschuss aus über 30m
im chilenischen Tor landete. Ab da gab es kein Halten mehr.
Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend, weil ausgeglichen,
ansehnlich und mitreißend. Die La Ola-Welle drehte ihre
Runden durch das Stadion und das Timing war so gut, dass auch
die Lücken auf den Rängen sie nicht stoppen konnten.
Ein, zumindest in der zweiten Halbzeit, sehr
spannendes, schönes Spiel, was zu Recht 1:1 unentschieden
ausgegangen ist. Ein toller Abschluss in Arequipa.
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