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Ort |
Estadio Mansiche |
| Zeit |
11.07.2004,
19:40 |
| Zuschauer |
? |
| Schiedsrichter |
Marco
Rodríguez (Mex)
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| Tore |
34'
Edwin Arturo Congo (Kol)
53' Abel Enrique Aguilar Tapias (Kol)
57' Norberto Albino Solano Todco (Per)
60' Flavio Maestri (Per)
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| Gelbe
Karten |
36'
Juan José Jayo Legario (Per)
40' Arley Dinas (Kol)
40' Flavio Maestri (Per)
44' Andrés Felipe Gonzáles Rodríguez
(Kol)
56' Oscar Díaz Asprilla (Kol)
73' Gonzalo Martínez (Kol)
87' David Arturo Ferreira Rico (Kol)
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| Verweise |
keine |
| Wechsel |
eingewechselt |
ausgewechselt |
13'
Jorge Soto (Per)
43'Andrés Rodríguez (Kol)
75' Pedro de la Cruz (Per)
76' Edixon Perea (Kol)
81' Néider Morantes (Kol)
87' Marko Rodríguez (Per) |
César
Miguel Compans
Arley Dinas
Flavio Maestri
Edwin Arturo Congo
Néider Yesid Londoño
Norberto Todco (Kol) |

| Aufstellung Peru |
Aufstellung Kolumbien |
Guillermo Sandro Salas
Walter Ricardo Soto
Wilmer Ariadela
Jefferson Farfán
Oscar Ibañez
César Miguel Compans
José Legario
Andrés Acevedo
Flavio Maestri
Norberto Albino Todco
Roberto Palacios
Trainer : Paulo Autuori
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Elkin Murillo Amor
Arley Dinas
Oscar Díaz Asprilla
Andrés Felipe Orozco
Juan Carlos Henao Valencia
Gonzalo Martínez
Gustavo Andrés Victoria
Abel Enrique Aguilar Tapias
Néider Yesid Morantes Londoño
Jhon Eduis Viáfara Mina
Edwin Arturo Congo
Trainer: Ramiro Blacutt
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Bericht
Die Karten für dieses Spiel waren schon
seit einiger Zeit ausverkauft und ganz Peru schien an diesem
Abend nach Trujillo zu schauen. Würde das schon qualifizierte
Kolumbien mit Ersatzspielern gegen den Gastgeber der Copa
América 2004 auflaufen? In der Tat saßen einige
der bisherigen Stammspieler Kolumbiens noch nicht einmal auf
der Bank, Sergio Herrera beispielsweise. Rein von den Namen
her hatte Peru demnach eine gute Chance. Aber auch wenn Peru
wie schon in den vorherigen Partien von Anfang an versuchte
Druck zu machen, fehlte es an Präzision. Kolumbien spielte
ruhig und eher defensiv, ein Unentschieden würde ihnen
ja auch zum ersten Platz der Gruppe A reichen. Bis zur 20.
Minute gab es keine 100%-igen Torchancen. Die erste Großchance
hatte der Peruaner Mendoza. In der Folge stürmte Peru
weiter, was teilweise zu Ungereimtheiten in der Abwehr führte.
Aber erst in der 34. Minute konnte Kolumbien das ausnutzen
und einen lupenreinen, schnellen Konter in ein Tor verwandeln.
Das Publikum verstummte und wusste mit dieser unerwarteten
Situation nichts anzufangen. Kolumbien hielt nun den Ball
öfter und länger in den eigenen Reihen. Peru fehlte
es weiterhin an Präzision.
Die zweite Halbzeit begann so wie die erste
aufgehört hatte. Peru konnte seine teilweise hervorragenden
Chancen nicht nutzen und Kolumbien hatte etwas mehr Platz
für Konter. Nach erneuter Unsicherheit der peruanischen
Abwehrspieler gelang Kolumbien in der 54. Minute dann das
2:0. Das war sicherlich ein so nicht erwartetes (Zwischen)Ergebnis,
dennoch zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Kolumbien machte
nun ein schönes Spiel, begleitet von „sí
se puede, sé se puede“-Gesängen der peruanischen
Fans. Und fast als hätten sie es herbei geschrien konnte
Solano in der 58. Minute per Freistoß durch die kolumbianische
Mauer hindurch den Anschlusstreffer erzielen. Nun war Fahrt
im rot-weißen Spiel. Die 61. Minute sah dann auch den
verdienten 2:2 Ausgleichstreffer. Dennoch, auch wenn Peru
sich sichtlich Mühe gab, an Selbstbewusstsein gewann
und einige schöne Aktionen zeigte, so war die Chancenauswertung
mangelhaft. Mal kam ein kolumbianischer Spieler dazwischen,
mal verhinderte der Balken ein Tor. Das zweite Drittel der
zweiten Halbzeit hatte aber durchaus seine Momente, eben aufgrund
dieser offensiven Spielweise Perus. Es folgte Angriff auf
Angriff, meist von Peru. Allein ein Tor wollte nicht mehr
fallen. Die letzte Viertelstunde war gezeichnet von einigen
bösen Fouls, auf beiden Seiten, die zu mehr als einer
Spielunterbrechung und Auswechslungen führten.
Insgesamt war es ein durchaus unterhaltsames
Spiel, besonders in der zweiten Halbzeit. Kaum einer hätte
wohl mit derartig schnellen Anschlusstreffern gerechnet. Peru
hat sicherlich mit den vielen Ausfällen (Claudio Pizarro
beispielsweise) zu kämpfen gehabt, dennoch sollte dies
keine Entschuldigung für die wirklich auffällige
Schwäche im Abschluss sein. Nun muss Peru doch noch um
den Einzug ins Viertelfinale bangen.
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